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Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke |
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Freitag, 28. November 2008 um 16:59 |
Auf dem Wunschzettel vieler Kinder steht ein eigenes Tier ganz oben. Doch die Anschaffung eines Heimtieres muss gründlich überlegt und gut vorbereitet sein. VIER PFOTEN warnt besonders vor Spontankäufen für den Gabentisch.
Ein Heimtier macht Freude und bereichert das Leben, doch ein Tierhalter übernimmt auch eine große Verantwortung und muss erhebliche Kosten tragen - viele Jahre lang.
Deshalb rät VIER PFOTEN, vor der Anschaffung umfassende Informationen über die Bedürfnisse und Verhaltensweisen des Wunschtieres einzuholen und genau zu prüfen, ob das Tier zum eigenen Lebensstil passt. "Sind alle Familienmitglieder einverstanden? Haben Sie genug Zeit für das Tier? Wer versorgt es im Urlaub? Werden Schmutz, Gerüche und z.B. zerkratzte oder angenagte Möbel akzeptiert? Dies sind nur einige Fragen, die vor dem Einzug eines Tieres ehrlich beantwortet werden müssen", sagt Martina Schnell, Heimtier-Expertin von VIER PFOTEN.
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Die miesesten Trauben gibt es in Deutschland |
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Donnerstag, 27. November 2008 um 01:33 |
Tafeltrauben auf dem deutschen Markt weisen im Vergleich von fünf EU-Ländern die höchsten Pestizidbelastungen auf. 43 Prozent der in Deutschland verkauften Trauben sind zu stark belastet und nach der Greenpeace-Bewertung "nicht empfehlenswert" (rot). Das sind mehr als doppelt so viel wie etwa in Holland. Die Spritzmittelrückstände in den hierzulande verkauften Trauben stiegen gegenüber dem Greenpeace-Test von 2007 zudem erheblich an. Im internationalen Vergleich von 17 Supermarktketten waren die am stärksten mit giftigen Pestiziden belasteten Früchte bei den deutschen Handelsketten Kaiser's Tengelmann und Edeka zu finden: 80 beziehungsweise 60 Prozent wurden mit rot bewertet. Greenpeace hat insgesamt 124 Trauben-Proben aus Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Ungarn testen lassen.
"Die Deutschen bekommen das mieseste Obst auf den Teller. Die Pestizid-Belastungen sind teils so hoch, dass gerade bei Kindern Gesundheitsschäden möglich sind," so Manfred Krautter, Chemieexperte von Greenpeace. "Doch wie viel Gift in Trauben steckt, hängt vom Supermarkt und dem Herkunftsland der Ware ab."
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Gegen Elektroauto-Kooperationen |
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Donnerstag, 27. November 2008 um 01:30 |
Greenpeace-Aktivisten demonstrieren gegen Elektroauto-Kooperationen mit Energieunternehmen, die Strom mit klimaschädlicher Kohle erzeugen. Nach Mercedes und RWE wollen jetzt auch BMW und Vattenfall ein Elektroauto in Berlin testen. Vor dem Berliner Congress Center am Alexanderplatz haben die Greenpeace-Aktivisten einen Mini und einen Smart mit rosa Farbe, künstlicher Schnauze und Ohren als "Klimaschweine" umdekoriert. Neben den Ringelschwänzchen hängen Stromstecker aus den Fahrzeugen, die mit einem Haufen aus Kohlesäcken und Atommüllfässern verbunden sind. Bei Elektroautos wird der Ort des Emissionsausstoßes lediglich auf die Kraftwerke verlagert. Da der Strom beim Mini von Vattenfall kommt, werden somit umgerechnet 133,5 Gramm CO2 pro Kilometer ausgestoßen. Anstatt Elektroautos zu testen, die nur scheinbar emissionsfrei fahren, fordert Greenpeace von der Automobilindustrie, vor allem die aktuellen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor umweltfreundlicher zu gestalten.
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Brennender Protest gegen Braunkohle |
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Donnerstag, 27. November 2008 um 01:23 |
Mit einem brennenden CO2-Zeichen demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute vor dem Braunkohlekraftwerk Jänschwalde gegen die verfehlte Energiepolitik des Energiekonzerns Vattenfall und der brandenburgischen Landesregierung. "Braunkohle stoppen - auch ihre Stimme zählt" steht auf dem Banner vor dem Kraftwerk, das mit einem Jahresausstoß von 25 Millionen Tonnen Kohlendioxid zu den klimaschädlichsten Kraftwerken in Deutschland zählt. Greenpeace fordert damit kurz vor der UN-Klimakonferenz in Poznan, neue Wege in der Energieerzeugung zu gehen und den Abbau von Braunkohle sowie deren Verstromung bis 2040 einzustellen. Die Bürger Brandenburgs ruft Greenpeace mit dieser Aktion auf, am Volksbegehren gegen neue Tagebaue teilzunehmen.
"Braunkohle zerstört das Klima wie kein anderer Brennstoff", sagt Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace. "Die Menschen in der Lausitz dürfen sich nichts vormachen lassen, die Verbrennung von Braunkohle hat keine Zukunft." Greenpeace fordert, nicht länger an Kohle festzuhalten, sondern Erneuerbare Energien massiv zu fördern. Über die bereits genehmigten Braunkohletagebaue hinaus darf Brandenburg keine weitere Abbaugebiete mehr erschließen. Brandenburg wird sonst sein Ziel verfehlen, bis 2010 die Emissionen auf 53 Millionen Tonnen jährlich zu senken. "Vattenfalls engstirnige Kohlepolitik ist eine schwere Last für Brandenburg", sagt Smid.
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Betrugsfilterskandal: Die Odyssee der Betroffenen |
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Donnerstag, 27. November 2008 um 01:26 |
Die Weigerung von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD), die Zulassung betrügerischer Dieselpartikelfilter rückwirkend zurückzunehmen, macht es für die 40.000 Betroffenen praktisch unmöglich, ihre mangelhaften Filter gegen funktionstüchtige zu tauschen, ohne auf hohen Kosten sitzen zu bleiben. Die von den Ministern Gabriel und Tiefensee vor genau einem Jahr beschlossene "Kulanzregelung" wird zwischenzeitlich von den Herstellern und Verbauern der unwirksamen Systeme gegen die von ihnen betrogenen Autohalter eingesetzt. Kunstvoll nutzen dabei die Werkstattketten PitStop und A.T.U. die Strategie der unterlassenen Hilfestellung der Bundesregierung und sperren sich erneut gegen den kostenlosen Filtertausch selbst in den Fällen, bei denen sie zuvor tausende von "Gutscheinen" ausgegeben haben. Unter Hinweis auf den Fortbestand der steuerlichen Förderung und Feinstaubplaketten bestreiten Filterverkäufer kühl die Funktionsuntüchtigkeit der Systeme des Betrugsfilterherstellers GAT - und finden Gehör bei den Richtern.
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Frösche in Not |
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Montag, 17. November 2008 um 14:31 |
Die Amphibien verlassen den Planeten. Dort, wo es früher quakte und platschte, ist es heute still. Experten sprechen bereits vom größten Massensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier. Die Folgen sind kaum absehbar. Das Magazin natur+kosmos berichtet in seiner Dezember-Ausgabe (Erscheinungstermin 17. November) über Hintergründe, Ursachen und weltweite Anstrengungen zur Rettung der Frösche und Salamander.
"Es ist ein Tragödie", sagt Sir David Attenborough, berühmter Tierfilmer und einer der führenden Köpfe im Amphibienschutz. Mittlerweile sind mindestens die Hälfte aller Arten bedroht. Viele Frösche sind noch nicht einmal entdeckt, geschweige denn erforscht - dennoch stehen sie bereits vor der Ausrottung. Das Trauerspiel hat bereits vor Jahrzehnten begonnen. Doch in den 1970er Jahren ist Experten aufgefallen, dass selbst in Gegenden, die nahezu unberührt waren, Amphibienpopulationen schrumpften oder gar komplett verschwanden. Es war völlig unklar, warum die Frösche plötzlich stumm blieben. Im Jahr 1998 wurde der Killer enttarnt. Der so genannte Chytrid-Pilz hatte viele dahin gerafft.
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